Das Wichtigste in Kürze
Am Ende hast du
Aus einer Idee wird ein geprüfter Post, der automatisch in deiner Buffer-Queue landet
Du brauchst
- Claude Code
- Anthropic-API-Key
- Buffer-Account mit Access-Token
- Docker Desktop für die Datenbank
So läuft die Zentrale
1Eine Quelle
Am Anfang steht eine Idee, ein Stichwort oder der Inhalt eines Videos.
2Entwurf entsteht
Ein KI-Agent schreibt daraus den ersten Entwurf für deine Kanäle.
3Der Wächter prüft
Ein Quality-Gate blockt typische KI-Fehler, Floskeln und die falsche Anrede.
4Geplant raus
Was sauber durchläuft, wird in den Kanal-Stil gebracht und eingeplant.
Worum es geht
In diesem Video baue ich das Herzstück meiner Social-Media-Zentrale: ein KI-System, das aus einer einzigen Idee einen fertigen, geprüften Post macht und ihn geplant in deine Veröffentlichungs-Queue legt. Du gibst Claude Code nur die Prompts der Reihe nach, den technischen Rest holt es sich aus dem Bauplan. Wir bauen bewusst einen Kanal (LinkedIn) komplett durch. X und Instagram laufen danach genauso, nur mit ihrem eigenen Stil.
So funktioniert die Zentrale
Am Anfang steht immer eine einzige Quelle: eine Idee, ein Stichwort oder der Inhalt eines YouTube-Videos. Daraus schreibt ein KI-Agent einen ersten Entwurf. Davor sitzt ein Wächter, das Quality-Gate, das typische KI-Fehler hart blockt: Gedankenstriche, Floskeln wie „nicht X, sondern Y", die falsche Anrede oder die falsche Länge. Erst wenn ein Post sauber durchläuft, wird er in den richtigen Kanal-Stil gebracht und wandert geplant in die Buffer-Queue. Im Kalender siehst du, was wann rausgeht.
Das Prinzip ändert sich nicht, wenn ein Kanal dazukommt: eine Quelle, viele Kanäle, jeder mit eigenem Stil. Genau das ist der Unterschied dazu, einfach „mal eben einen Post schreiben zu lassen". Du baust dir ein System, das jeden Tag in deinem Stil arbeitet.
Schritt für Schritt
Die Prompts rechts arbeitest du der Reihe nach ab: Projekt aufsetzen, Datenbank, Dashboard, Generierung samt Quality-Gate, Quelle als Eingabe, dann Buffer.
- Leg einen frischen, leeren Ordner an (zum Beispiel
zentrale-slice) und öffne dort Claude Code. - Leg den Bauplan (SPEC.md) und deine
.env(aus der Vorlage) in den Ordner. - Starte Docker Desktop.
- Setz die Prompts der Reihe nach ab, Schritt 1 bis 8.
Als Test-Idee kannst du nehmen: „Warum kleine Betriebe mit KI ihre Angebote schneller rausschicken."
Tipp: Den Wächter solltest du einmal bewusst auf die Probe stellen (Bonus-Prompt): Lass Claude einen Post mit einem Gedankenstrich und einer „nicht X, sondern Y"-Floskel bauen und durchs Gate schicken.
Es muss rot blocken. Danach fixen, dann wird es grün. So siehst du, dass die Qualitätskontrolle wirklich greift.
Wichtig
Wichtig: Buffer plant nur. Im Übungsbetrieb landet nichts öffentlich auf deinem Profil, alles geht als „geplant" in die Queue.
Und deine API-Keys bleiben lokal: die .env ist von Haus aus aus dem Projekt ausgeschlossen.
Die wichtigste Erkenntnis
Du musst kein Entwickler sein und kein Riesen-Tech-Projekt stemmen. Du beschreibst, was du willst, und legst die Qualitätsregeln einmal fest. Der Wert steckt nicht im einzelnen Post, sondern im System dahinter: einmal gebaut, schreibt es jeden Tag in deinem Stil, auf jedem Kanal, ohne dass du dafür am Schreibtisch sitzen musst.
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Die restlichen Schritte Schritte, alle Prompts und die Dateien zu diesem Tutorial gibt es kostenlos für Mitglieder.
- Die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 9 Prompts zum Kopieren
- 3 Dateien und Vorlagen
- Fragen stellen und mitreden im Stammtisch
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