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Einsteiger 17:56 10 Min für die ersten drei Befehle 5 Schritte

Die 10 Claude-Code-Befehle, die deine Rechnung senken

Claude Code bringt rund 70 eingebaute Befehle mit. Zehn davon entscheiden darüber, was du verbrauchst und wie viel Kontrolle du behältst, und keiner davon hat mit Programmieren zu tun.

Jannis Gerlinger06. August 2026

Das Wichtigste in Kürze

Am Ende hast du

Du siehst deinen Verbrauch, wählst bewusst das passende Modell und machst Änderungen rückgängig, ohne dass es Token kostet

Du brauchst

  • Claude Code (Terminal, Desktop-App oder IDE)
  • Ein Projekt, in dem du regelmäßig arbeitest
  • Kein Programmierwissen nötig
ca. 10 Min für die ersten drei Befehle Umsetzung Stufe: Einsteiger 5 Schritte

Der Ausgangspunkt

Beim Öffnen von Claude Code waren bei mir 87.000 Token verbraucht, bevor ich ein einziges Wort getippt hatte. Das ist knapp ein Zehntel des Fensters, das für Anweisungen draufgeht statt für deine Arbeit. Anthropic hat aus demselben Grund 80 Prozent des eigenen Systemprompts gestrichen und trotzdem gleich gute Ergebnisse behalten.

Das eigentliche Problem bei diesen Werkzeugen ist fast nie zu wenig Anleitung. Es ist zu viel.

Die Checkliste

Befehl Was er macht
/context Zeigt, was gerade im Fenster liegt und wer den Platz belegt. Immer der erste Blick.
/memory Öffnet deine Regeldateien. Hier liegt meist der größte Brocken.
/model Wechselt das Modell. Die schwere Stufe nur nehmen, wenn die Aufgabe sie braucht.
/effort Regelt, wie viel nachgedacht wird. Für einfache Aufgaben runterdrehen.
/compact Verdichtet den Verlauf, statt neu anzufangen. Mit Anweisung deutlich besser.
/clear Setzt das Fenster auf null. Sauberer Start, aber der Kontext ist weg.
/rewind Springt auf einen früheren Stand zurück, ohne dass eine Korrektur Token kostet.
/goal Gibt ein Ziel vor. Der Agent arbeitet selbstständig, bis es erreicht ist.
/usage Zeigt den Verbrauch für Sitzung, Tag und Woche, aufgeschlüsselt.
/doctor Prüft dein Setup und findet, was seit Monaten stillschweigend kaputt ist.
/insights Wertet deine eigenen Sitzungen aus. Zeigt, wofür du das Werkzeug wirklich benutzt.

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat

Nicht alle auf einmal. Die ersten drei bringen am meisten.

1

Sehen, was los ist

Tippe /context direkt beim Start, bevor du irgendetwas anderes machst. Du siehst dann als Raster, wie viel Platz schon belegt ist und wovon. Bei mir war der größte Block die Regeldatei des Projekts.

2

Ausmisten

Mit /memory öffnest du deine Regeldateien. Es gibt zwei Ebenen: eine globale, die in jedem Projekt gilt, und eine pro Projekt. Alles, was nicht in jeder Sitzung gebraucht wird, gehört dort raus und in einen Skill, der nur bei Bedarf lädt. Der Prompt dafür steht oben.

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