Das Wichtigste in Kürze
Am Ende hast du
Du gehst deine Abo-Liste Position für Position durch und weisst bei jeder: bleibt es Software oder wird es ein Agent.
Worum es geht
Das hier ist kein Tutorial zum Nachbauen, sondern eine Entscheidungshilfe. Die Frage, die ich Mittelständlern vor jedem Software-Kauf stelle, lautet: Kaufe ich ein Werkzeug, mit dem noch jemand bei mir arbeiten muss, oder will ich, dass eine Aufgabe erledigt wird? An genau dieser Frage entscheidet sich inzwischen, ob du ein weiteres Abo brauchst oder ob ein Agent die Sache übernimmt.
Rechts kannst du das komplette Prüfraster aus dem Video durchgehen. In der Sidebar liegt es zusätzlich als PDF, zum Ausdrucken und neben deine Abo-Liste gelegt.
Die eine Frage
Kaufe ich hier ein Werkzeug, mit dem jemand bei mir arbeiten muss, oder will ich, dass eine Aufgabe erledigt wird? Werkzeuge kauft man als Software. Aufgaben übernimmt inzwischen ein Agent. Der ganze Rest ist nur die Ausbuchstabierung dieser Frage.
Die vier Kriterien
- 1. Pflicht und Haftung. Liest der Gesetzgeber mit? Buchhaltung, Lohn, Steuer, alles mit Testaten und Prüfpflicht bleibt bewährte Standard-Software. Hier zählt Verlässlichkeit mehr als Eleganz.
- 2. Wiederholung. Kommt dieselbe Fleissarbeit jede Woche wieder? Recherche, Berichte, Auswertungen, Angebots-Entwürfe. Genau da spart ein Agent die meiste Zeit, weil er die immer gleiche Logik auf jeden neuen Fall anwendet.
- 3. Dein Prozess. Zwingt dich das Tool in seinen Standard-Ablauf, oder passt sich die Lösung deinem echten Ablauf an? Wenn dein Ablauf dein Vorteil ist, schlägt eine eigene Agenten-Lösung die Konfektion von der Stange.
- 4. Deine Daten. Liegen die Informationen längst bei dir, in E-Mails, Dateien und Tabellen? Dann brauchst du kein weiteres System, das du erst wieder befüllst, sondern etwas, das direkt mit diesen Daten arbeitet.
So wendest du es an
- Nimm deine Abo-Liste und geh sie Position für Position durch. Im Schnitt verwaltet ein Unternehmen inzwischen 305 Anwendungen (Zylo, SaaS Management Index 2026).
- Markiere jedes Abo, das im Kern nur eine wiederkehrende Aufgabe erledigt. Das sind deine Agenten-Kandidaten.
- Alles mit Pflicht und Haftung bleibt, wo es ist. Da wird nicht experimentiert.
- Starte mit einem einzigen Kandidaten und lass das Ergebnis zwei Wochen gegen das bestehende Abo antreten. Erst wenn es wirklich trägt, kündigst du.
Der Merksatz
Pflicht bleibt Software. Wiederholung wird Agent. Dein Prozess schlägt den Standard. Und deine Daten bleiben, wo sie sind. Der Agent macht die Arbeit, die Verantwortung bleibt bei dir.
Wenn du für eine konkrete Aufgabe wissen willst, ob sich der Wechsel lohnt, buch dir einen kostenlosen KI-Ready-Check auf gerlinger.ai. Wir schauen gemeinsam auf deine Abo-Liste und finden die eine Stelle, an der ein Agent sofort den grössten Hebel hat.
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Die restlichen Schritte Schritte, alle Prompts und die Dateien zu diesem Tutorial gibt es kostenlos für Mitglieder.
- Die komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung
- 1 Dateien und Vorlagen
- Fragen stellen und mitreden im Stammtisch
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