OpenAI besetzt Kommunikationschefin mit Uber-Veteranin Hazelbaker
Bild: ua.newsJill Hazelbaker wechselt von Uber zu OpenAI. Die langjährige Präsidentin und Kommunikationsdirektorin des Fahrdienst-Anbieters wird ab Anfang Dezember 2026 als Corporate Affairs Director bei OpenAI arbeiten. Die Position war seit Januar 2026 vakant. OpenAI-Mitgründer Greg Brockman begründet die Anstellung mit Hazelbakers Erfahrung im Umgang mit globalen Technologieprojekten und ihrer Expertise im Aufbau von öffentlichem Vertrauen.
Die harten Zahlen
- 11 Jahre Tätigkeit als Präsidentin und Kommunitionsleiterin bei Uber
- Seit Januar 2026 vakante Stelle (Vorgängerin Hannah Wong)
- Frühjahr 2026: erste Jobofferte, die Hazelbaker ablehnte
- Startdatum: Anfang Dezember 2026, Basis wird die US-Ostküste mit regelmäßigen Aufenthalten in San Francisco
Warum das spannend ist
Die Besetzung signalisiert, dass OpenAI die Kommunikation neu gewichten will. Nach dem Abgang von Hannah Wong war die Position monatelang vakant, was ungewöhnlich für einen Konzern dieser Größe ist. Dass Hazelbaker zunächst ablehnte und OpenAI erst im Sommer ein Recruiting-Unternehmen engagierte, deutet auf hohe Ansprüche hin. Mit einer Uber-Veteranin, die Jahrzehnte Erfahrung in regulatorischen und vertrauensbildenden Fragen hat, positioniert sich OpenAI bewusst defensiv in einer Zeit wachsender Kritik und Regulierung von KI-Systemen.
Für KMU und Mittelständler ist das relevant: Die Kommunikationsstrategie von OpenAI prägt, wie KI-Lösungen in Vorständen und Belegschaften wahrgenommen werden. Hazelbaker wird diese Narrative schärfen und damit auch beeinflussen, wie schnell oder skeptisch Unternehmen im DACH-Raum KI-Tools adoptieren.
Was das für dich bedeutet
- Beobachte, wie OpenAI unter Hazelbaker KI-Verantwortung und Datenschutz kommuniziert, das wirkt sich auf regulatorische Erwartungen in Europa aus
- Nutze die kommenden Statements und Positionierungen zu Sicherheit und Vertrauen als Benchmark für deine eigene KI-Governance
- Achte darauf, ob OpenAI stärker auf Compliance und Transparenz setzt, denn das könnte Anforderungen bei Kunden und Behörden erhöhen
Quellen
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